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Freizeiten

Das Kinderhaus am Buchberg veranstaltet in allen Schulferien externe
Gruppenaktivitäten. Das intensive Zusammensein aufgrund von fehlendem Schichtdienst bietet Zeit und Raum für das direkte Arbeiten an und mit den Kindern und Jugendlichen. Als wesentlicher Bestandteil der Konzeption bieten sie ein bedeutendes Lernfeld im pädagogischen Alltag. Freizeiten fördern tragfähige Beziehungen zwischen Erziehern und Kindern und Jugendlichen, die zu einer Erleichterung im Alltag und einer positiven Entwicklung des jungen Menschen beitragen.

Gruppeninterne Freizeiten
In den Osterferien und Herbstferien finden gruppeninterne Freizeiten statt.
An diesen Freizeiten nehmen in der Regel alle Kinder und Jugendlichen einer Gruppe teil.

Inhalte bzw. Ziele einer gruppeninternen Freizeit sind:
- Integration neuer Gruppenmitglieder
- Integration von Außenseitern
- Intensivierung der Beziehungen zu Bezugskindern
- Intensivierung der Beziehungen zu einzelnen Kindern (evtl. Problemfälle)
- Gruppenfindung, Gruppenphase bewusst machen
- Abbau von Ängsten
- Gemeinschaftserlebnisse

Gruppenübergreifende Freizeiten
Inhalte bzw. Ziele einer pädagogischen Gruppenfreizeit sind:
- Einüben von Sozialverhalten
- Übernahme von gruppenübergreifenden Arbeitsaufgaben
- Das Lernen von demokratischen Spielregeln
- Reduzierung von Konsum
- Abbau von Ängsten einzelner
- Gemeinschaftserlebnisse
- Gemeinsames Bewältigen von Schwierigkeiten

In den Weihnachtsferien findet eine Skifreizeit statt.
Das Skifahren als therapeutisches Medium ermöglicht den Kindern und Jugendlichen mit motorischen Defiziten die eigene Körperwahrnehmung zu verbessern und Grenzen zu spüren. Darüber hinaus wird erlernt, Rücksicht auf andere zu nehmen durch die Beachtung von Vorfahrtsregelungen, Warten auf langsamere Gruppenmitglieder, Hilfestellungen für Schwächere zu geben.

Die Pfingstferien verbringen die Kinder und Jugendlichen bei denen es die Zielsetzung des Hilfeplanes vorsieht, bei ihren Eltern bzw. Angehörigen.
Die Erziehungsleitung bereitet zusammen mit dem jeweiligen Bezugserzieher diese Heimfahrt vor, begleitet sie und wertet sie hinterher aus (s. Elternarbeit). Die Kinder und Jugendlichen, die keine Möglichkeit einer zweiwöchigen Heimfahrt haben, fahren gemeinsam als eine kleinere Gruppe in die Pfingstfreizeit. Ziele sind in der Regel günstig erreichbare Regionen und Nachbarländer (wie z.B. Tschechei oder Österreich). Bei dieser gruppenübergreifenden Freizeit besteht in der Regel eine relativ große Altersspanne. Dieses Merkmal erfordert von den teilnehmenden ErzieherInnen und der Leitung eine intensive Planung. Inhalte sind das Erleben von anderen Kulturen, Naturerleben und spielerische sportliche Wettkämpfe. Dabei werden sowohl Alter und Können als auch Interessen berücksichtigt.

Der 1. Teil der Sommerferien besteht aus vier Wochen und beinhaltet eine Radtour (zw.1000 und 1400 km) unter einem bestimmten Motto. Bei dieser gruppenübergreifenden Freizeit haben alle Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit teilzunehmen. Aus pädagogischen Gründen ist eine Teilnahme sinnvoll. Lediglich Kinder und Jugendliche, bei denen eine Rückführung in absehbarer Zeit angestrebt wird und somit eine längere Überprüfungsphase im elterlichen Haus wichtig ist, nehmen nicht an der Radtour teil.

Das gemeinsame Unterwegssein erfordert Selbstdisziplin, Rücksicht auf die Gruppe und lässt Grenzen erfahren. Durch den Erfolg, täglich wieder ein Ziel erreicht zu haben, entwickeln die Kinder ein neues Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Das intensive Zusammensein von Kindern, Jugendlichen und ErzieherInnen fördert tragfähige Beziehungen, die zu einer Erleichterung im Alltag und einer positiven Entwicklung des jungen Menschen beitragen.

Erlebnispädagogische Inhalte einer Radtour:
- Gemeinsam ein Ziel erreichen
- Unvorhersehbare Ereignisse gemeinsam lösen (Fahrradpannen, Regen,...)
- Auf Konsum verzichten (einfache Unterkünfte, kein Fernsehen...)
- Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft auch gegenüber Langsameren lernen
- Eigeninitiative entwickeln
- Natur erleben und pflegen lernen
- etc.

Nach der vierwöchigen Radtour verbringen die Kinder und Jugendlichen, die keine Möglichkeit haben, 14 Tage im eigenen Elternhaus oder bei Angehörigen zu verbringen, in einer kleineren gruppenübergreifenden Gruppe an einem Gewässer (z.B. See, Ostsee, Nordsee) zum Erholen und Wassersport.

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