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Radtour 2008
Nat(o)ur
 
 

 

 

Unter dem Motto

     

 

 

machten wir uns mit dem Fahrrad auf den Weg von Bad Schandau an der

Elbe (Grenze zur Tschechischen Republik) nach Brunsbüttel an der

Nordsee.

 

Drei Wochen entlang der Elbe

 

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Glücklich und zufrieden mit einer tollen 13. Erlebnis-Radtour und um viele Natureindrücke reicher, erreichte der Fahrradtrupp des Kinderhaus am Buchberg aus Behla mit 34 Kindern, Jugendlichen und Betreuern nach rund 850 gefahrenen Kilometern das Ziel Brunsbüttel im Elbdelta.

Foto: Behla (luz)

Die 13. Radtour vom Kinderhaus am Buchberg stellte für alle Teilnehmer ein tolles Erlebnis da. 34 Kinder, Jugendliche und Betreuer können auf eine erlebnisreiche Tour zurück blicken.

Mit Fahrzeugen ging es am 28. Juli von Behla bis Bad Schandau bei Dresden. Die ersten Tage wurden genutzt, um das wunderschöne Elbsandsteingebirge zu erkunden. Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen wurde die Festung Königstein und die große Bastei besichtigt. Eine Gruppe nutzte die hervorragenden Bedingungen der Felsen, um verschiedene Kletterübungen zu machen.

Bereits der zweite Fahrradtag führte die drei Radgruppen durch Dresden. Die beeindruckende Stadt mit den vielen historischen Gebäuden stellte für alle Teilnehmer ein besonderes Erlebnis dar. Weiter ging es über Torgau, Wittenberg und Dessau nach Barby an einen kleinen Badesee. Hier wurde der Pausentag genutzt, um am schönen Sandstrand zu liegen, zu sandeln, zu baden, zu spielen oder auch um Wäsche zu waschen.

Auch wenn das Wetter etwas kühler wurde und auch ab und zu ein Schauer runter kam, eiferten die "Naturis", die "Elbwächter" und die "Elb-Bike-Gang" um die meisten Tagespunkte. Fleißig wurden die zahlreichen gestellten Fragen und Aufgaben bearbeitet und sich somit mit der Elbe, der Landschaft, den Tierarten und den Städten während der Tour auseinander zu setzen.

Der Elbe-Radweg führte die Gruppe weiter über Tangermünde, Wittenberge und Boizenburg in die abgeschiedensten Gegenden. Ganz deutlich spürten die Radler wie ausgestorben zum größten Teil die kleinen Ortschaften im Osten mittlerweile sind. So manches Mal war es recht schwierig einen offenen Einkaufsladen zu finden, um Proviant kaufen zu können. Und dennoch trafen sie immer wieder auf sehr freundliche und aufgeschlossene Leute. Besonders auf den verschiedenen Übernachtungsplätzen bei Sportplätzen, Freibädern und Kirchengemeinden wurde die Gruppe immer freundlich in Empfang genommen und wieder verabschiedet.

Ein weiteres Highlight stellte der Besuch der großen Hansestadt Hamburg da. Der Besuch der Miniaturwelt, der Speicherstadt und auch der Freihafen bleiben sicherlich bei allen lange im Gedächtnis haften.

An den letzten beiden Radtagen kämpften die Radler gegen den Wind und die zahlreichen Schafe auf dem Deich. Nach drei ereignisreichen Wochen erreichten alle Teilnehmer gesund und munter das Endziel in Brunsbüttel. Ganz besonderes Glück hatte die Gruppe aus Behla mit der dortigen Unterkunft. Ein engagierter Jugend-hausleiter hatte es ermöglicht, bei einem Mehrgenerationenhaus zelten zu können und die zahlreichen Angebote in dessen Räumlichkeiten nutzen zu dürfen. Eifrig wurde Tischtennis und Billard gespielt. Außerdem besichtigten die Teilnehmer das schöne Städtchen Brunsbüttel, bestaunten die großen Fähr- und Containerschiffe auf der Elbe und verbrachten einen Tag in St. Peter-Ording.

Ein gemütlicher Abend rundete die Radtour 2008 ab. Ausgeglichen und zufrieden verabschiedete sich ein Teil der Gruppe in den Urlaub beziehungsweise zum Besuch der Eltern. Der andere Teil verbringt noch zehn Tage in Espelkamp einer kleinen Stadt in Ostwestfalen.

Südkurier vom 01.09.2008

 

Kinder radeln entlang der Elbe

30 Kinder, Jugendliche und Betreuer aus dem Kinderhaus am Buchberg, einer Einrichtung der Jugendhilfe, starteten die 13. Erlebnistour, die rund 800 Kilometer entlang der Elbe zwischen Bad Schandau und dem Elbedelta in Brunsbüttel führt.

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Das Kinderhaus am Buchberg, unter Leitung von Klemens Krause-Sittnick (links), hat die letzten Vorbereitungen zur Radtour 2008 abgeschlossen und der Fahrzeugtross setzte sich in Richtung Bad Schandau in Bewegung. Von dort sollen dann innerhalb von drei Wochen rund 800 Kilometer entlang der Elbe nach Brunsbüttel per Rad zurückgelegt werden. Foto: Vetter

 

Die einzelnen Etappen führen über Dresden, Meißen, Torgau, Wittenberg, Dessau, Magdeburg, Tangermünde, Wittenberge, Hamburg bis nach Brunsbüttel, wo die Ankunft in rund drei Wochen geplant ist.

Ein eingespieltes Organisations-Team sind sie in der Zwischenzeit geworden; Heimleiter Klemens Krause-Sittnick und seine Frau Susanne, denn die zusammengestellte Tour, die dieses Jahr unter dem Motto "Natur erleben und schützen lernen" steht, widmet sich vor allem der Natur und soll neben Spaß auch Kultur bieten und erlebnispädagogische Inhalte vermit-teln.

"Wir wollen bewusst durch die Landschaft radeln, in vielen Programmtagen die Gegend erforschen und Naturschönheiten im Osten der Republik kennen lernen", so Susanne Krause-Sittnick.

Das gemeinsame Unterwegssein erfordert Selbstdisziplin, Rücksicht auf die Gruppe und lässt Grenzen erfahren. Durch den Erfolg, täglich wieder ein Etappen-Ziel erreicht zu haben, entwickeln die Kinder ein neues Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl. Das intensive Zusammensein von Kindern, Jugendlichen und Erziehern fördert tragfähige Beziehungen, die zu einer Erleichterung im Alltag und einer positiven Entwicklung des jungen Menschen beitragen.

Während der Radreise sollen unvorhersehbare Ereignisse, wie Fahrradpannen, gemeinsam gelöst werden und es wird selbstverständlich auf Konsum, wie Fernsehen, verzichtet. Aus erlebnispädagogischer Sicht erfordert die Reise von allen Kindern Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft was den Teamgeist vehement wachsen lässt.

Die Gruppen sind in jeweils sechs oder sieben Kinder mit zwei Betreuern eingeteilt und täglich wird eine Strecke von 40 bis 70 Kilometern mit dem Rad gefahren. Zwei Begleitfahrzeuge mit Zelten, Schlafsäcken, Isomatten und der restlichen Campingausrüstung ausgestattet, sind jederzeit da, wenn Hilfe gebraucht wird. Über das Internet konnte Orga-Profi Susanne Krause-Sittnick Zeltmöglichkeiten in Sportlerheimen, in Pfarrgemeinden oder auf Campingplätzen ausfindig machen.

Südkurier vom 31.07.2008

 

 

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