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Stufenplan

Der Stufenplan ist ein Instrument, um pädagogische handlungs- und zielführende Prozesse zu regeln und zu steuern. Dieser orientiert sich an der UN-Kinderrechtskonvention von 1989.

 

Der Stufenplan gibt den Kindern/Jugendlichen und den Betreuern konkrete Anhaltspunkte, in welcher individuellen und sozialen Reifephase sich der jeweilige junge Mensch befindet und ermöglicht dadurch das Erstellen von gemeinsamen Handlungsstrategien, um die nächste Stufe zu erreichen. Die Transparenz des Stufenplanes gibt den Kindern/Jugendlichen Orientierung und Halt.

 

Mit dem Wechsel in eine höhere Stufe sind erstrebenswerte Freiheiten und Belohnungen verbunden, die motivierend eingesetzt werden können. Mit dem Stufenplan soll vor allem der gemeinsame Wunsch nach Steigerung der Lebensqualität verbunden sein. An Hand konkret beschriebener erwünschter Verhaltensweisen und Einstellungen werden Angebote und Verbindlichkeiten gemeinsam mit dem Jugendlichen erarbeitet, die eine Höherstufung ermöglichen können. Dabei werden die Ressourcen der Kinder und Jugendlichen genauso berücksichtigt wie ihre Lerngeschwindigkeit und erworbenen Verhaltensmuster. Externe Hilfen durch das Familiensystem, die Schule bzw. Ausbildungsstätte, die Peergroup u.ä. sind dabei anzustreben.

 

Der Stufenplan ist so konzipiert, dass innerhalb eines regelhaften Verlaufs die Möglichkeit der Rückbeelterung, der partiellen Verselbständigung im Betreuten Jugendwohnen bzw. andere altersentsprechende Vorrechte erreicht werden können.

 

Da die Umstufungen und die täglichen Tageseinschätzungen als offene Prozesse im Rahmen der Beziehungsgruppen behandelt werden, stellt der Stufenplan zusätzlich einen wichtigen Bestandteil der Partizipation unserer Kinder und Jugendlichen am Lebensvollzug dar.

 

Es gibt vier Stufen,

  • Stufe 1 – Integrationsstufe
  • Stufe 2 – Orientierungsstufe
  • Stufe 3 – Stabilisierungsstufe
  • Stufe 4 – Verselbständigungs- / Rückführungsstufe

Jede Stufe hat konkrete Ziele, die u.a. individuell, den Entwicklungsständen entsprechend, mit dem Jugendlichen ausgearbeitet und verifiziert werden müssen.

 

Zudem beinhaltet jede Stufe Rechte und Pflichten. Es ist sinnvoll, die Rechte und Pflichten der einzelnen Stufen in vier Altersgruppen zu untergliedern, um den altersgerechten Entwicklungsständen der Kinder und Jugendlichen zu entsprechen.

 

Der Stufenplan gilt für Kinder ab sieben Jahren. Bei jüngeren Kindern arbeiten wir mit individuellen Verstärkerplänen, die auf eine Heranführung an den Stufenplan zielt.

Der Stufenplan ist in vier Altersgruppen aufgeteilt:

  • 7 –   8 –   9 Jahre
  • 10 – 11 – 12 Jahre
  • 13 – 14 – 15 Jahre
  • ab 16 Jahre

Es ist wichtig mit den Kindern und Jugendlichen individuell über ihre Rechte und Pflichten zu sprechen wenn sie in eine neue Stufe kommen. Ebenso finden entsprechende Gespräche statt, wenn sie zurückgestuft werden.

 

Die Tageseinschätzung (d.h. dass jeden Abend zuerst eine Selbsteinschätzung und dann eine Rückmeldung erfolgt) der Kinder und Jugendlichen findet an den Tagen statt, an denen sie sich in der Wohngruppe aufhalten. Ausgenommen sind gruppenübergreifende Freizeiten und Ferien, die das Kind bzw. der Jugendliche zu Hause verbringt.

 


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